Gärten der Welt in Berlin
Die Gärten der Welt öffnen ganzjährig täglich um 9:00 Uhr und können bis zum Einbruch der Dunkelheit besucht werden. Die Eingänge schließen von April bis September um 20:00 Uhr, im März und Oktober um 18:00 Uhr sowie von November bis Februar um 16:00 Uhr. In der Sommersaison zahlen Erwachsene 9 €, Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren 4 €. Bis einschließlich fünf Jahre ist der Eintritt frei. Ein Kombiticket für 12,90 € beinhaltet die Hin- und Rückfahrt mit der Seilbahn. Montags bis freitags gilt außerdem ab 17:00 Uhr ein Feierabendtarif von 5,50 €. An Feiertagen wird diese Ermäßigung nicht angeboten.
Wer die Gärten der Welt zum ersten Mal besucht, bekommt mit der Seilbahn einen guten Überblick über das Gelände. Berlins einzige Seilbahn verbindet Marzahn und Hellersdorf und führt direkt über Teile des Parks hinauf zum Kienberg. Während der Fahrt reicht der Blick über die Gartenanlagen bis weit in den Berliner Osten. Die Talstation liegt unmittelbar am U-Bahnhof Kienberg – Gärten der Welt und ist mit der U5 erreichbar. Oben führt der Weg zum Wolkenhain, einer Aussichtsplattform auf dem Kienberg mit weitem Blick über Berlin. In der Sommersaison nimmt die Seilbahn täglich ab 10:00 Uhr ihren Betrieb auf. Da sich die Betriebszeiten saisonal ändern, empfiehlt sich vor dem Besuch eine kurze Kontrolle.
Auch die Spielplätze greifen das Thema der Weltreise auf. Ihre Gestaltung orientiert sich an Erich Kästners Kinderbuch „Der 35. Mai“, in dem Konrad mit seinem Onkel und einem sprechenden Zirkuspferd ungewöhnliche Orte bereist. Am Haupteingang wartet „Konrads Reise in die Südsee“ mit Kletterwal, großer Hängematte und Wasserwald. Gegenüber dem Japanischen Garten liegt „Konrad im Blumenkranz“ mit Kletterelementen, Seilslalom und Tunnelrutsche. Im angrenzenden Kienbergpark setzt sich das Thema mit den „Polynesischen Riesenameisen“ und der futuristischen Ameisenwelt „Elektropolis“ fort. Deutlich schneller geht es auf der Natur-Bobbahn zu: Auf der Fahrt hinunter vom Kienberg sind Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde möglich. Die Spielplätze verteilen sich über verschiedene Bereiche des weitläufigen Geländes und lassen sich so direkt mit dem Besuch der Themengärten verbinden.
Elf Themengärten bilden das Herz der Gärten der Welt und zeigen, wie unterschiedlich Gartenkunst gestaltet werden kann. Im Chinesischen Garten prägen ein See, Pavillons, Felsen und das Teehaus die Anlage. Wenige Schritte weiter vermittelt der Japanische Garten mit Kirschbäumen, Koiteich und bewusst reduzierter Gestaltung einen völlig anderen Eindruck. Der Balinesische Garten befindet sich dagegen in einer Tropenhalle und führt in ein feuchtwarmes Klima. Hinzu kommen der Orientalisch-Islamische und der Christliche Garten sowie neun internationale Gartenkabinette. Einige Bereiche sind derzeit nur eingeschränkt zugänglich. Die brasilianischen und thailändischen Gartenkabinette werden renoviert. Auch das Chinesische Teehaus ist wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Am See steht jedoch weiterhin ein gastronomisches Angebot zur Verfügung. Vor dem Besuch lohnt deshalb ein Blick auf die aktuellen Hinweise des Parks.
Auch im August steht in den Gärten der Welt ein eigenes Veranstaltungsprogramm auf dem Kalender. Während der Berliner Sommerferien finden dienstags kostenlose Angebote für Kinder statt. Das Programm reicht vom Aquarellmalen bis zum Erste-Hilfe-Kurs „Silberner Gipspass“. Montags und dienstags gibt es zudem ein Sommerferienticket für 12,90 €, das den Eintritt für einen Erwachsenen und ein Kind oder einen Jugendlichen bis 17 Jahre sowie die Seilbahnfahrt umfasst. Musikalisch wird es am 29. August: Bei „Viva la Musica“ spielt die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Christoph Koncz spanische und lateinamerikanische Musik. Zum Abschluss des Konzertabends ist ein Feuerwerk über dem Park angekündigt. Eintrittskarten sind ab 35 € erhältlich, Inhaber einer Jahreskarte der Gärten der Welt zahlen ab 27 €.